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Aktualisiert: 9. Sept 2019

Dann wird Tee dich ermuntern!

Diesen Lobgesang notierte vor über 4000 Jahren der weise chinesische Kaiser Shen-Nuns. Tee weckt den guten Geist und die weisen Gedanken. Er erfrischt den Körper und beruhigt das Gemüt. Tee wird hauptsächlich in Indien und Sri Lanka – früher Ceylon – angebaut.

Weitere Tee-Erzeuger Länder sind Pakistan, Indonesien, Kenia und Japan. Die indischen Teesorten sind Dank des günstigen Klimas besonders beliebt. Tee im Sinne der Handelsverordnungen sind Blattknospen, junge Blätter und Triebe des Teestrauches. Man unterscheidet Tee nach dem Herkunftsland, dem Anbaugebiet, der Blattqualität und dem Aufbereitungsverfahren. Nach der Aufbereitung unterscheidet man grünen und schwarzen Tee.


GRÜNER TEE

Grüner Tee, wie ihn China und Japan liefern, wird unmittelbar nach dem Pflücken über Wasserdampf erhitzt. Dabei bleibt die grüne Blattfarbe erhalten. Die Blätter werden dann an der

Sonne getrocknet, mit der Hand gerollt und in Pfannen ganz ausgetrocknet.


SCHWARZER TEE

Schwarzer Tee aus Indien und den übrigen Anbauländern wird nach dem Pflücken in spezielle Welkhäuser gebracht. Dort werden die Blätter bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad zum Welken gebracht. Gleichzeitig wird ihnen 30 % der Feuchtigkeit entzogen. Danach werden sie in einer Rollmaschine zerquetscht. Dabei brechen die Blattzellen auf, so dass sich der Saft darin mit dem Sauerstoff der Luft verbinden kann und die Fermentation beginnt. Die grünen Teeblätter

färben sich allmählich kupferrot und entwickeln erst jetzt das charakteristische Teearoma. Zur Haltbarmachung wird der Tee bei 85 bis 100 Grad getrocknet. Dabei bekommen die Blätter die dunkle, fast schwarze Farbe. Zum Schluss wird der Tee in Rüttelsieben nach Blattgrößen sortiert. Professionelle Teeprüfer verkosten den Tee und untersuchen sein Aroma. Manche zerkrümeln auch die Blätter, um am Geräusch den Grad der Trockenheit zu erkennen.


TEEMISCHUNGEN

Reine Teesorten ergeben selten einen optimalen Geschmacksgenuss. Darum werden die verschiedenen Sorten nach bestimmten Geschmacks- und Farbabstufungen gemischt. Markentees werden hauptsächlich als Mischung angeboten. Sie besteht immer aus einer Vielzahl von Sorten, die meist aus den gleichen Anbaugebieten stammen. Ein weiterer Grund für die Mischung ist, dass die Ernten in den Teeplantagen immer wieder unterschiedlich ausfallen, und nur eine sorgfältig zusammengestellte Mischung auch eine gleichbleibende Qualität garantiert.


AROMATISIERTE TEES

Aromatisierte Tees werden immer beliebter. Die Grundlage dafür sind vor allem schwarze, aber auch grüne und halbfermentierte Tees. Sie werden mit Aromastoffen besprüht und/oder mit getrockneten Blüten, Schalen- oder Fruchtstücken versetzt. Eine der bekanntesten Sorten ist: Jasmin

Tee - ein halbfermentierter Tee mit getrockneten Jasminblüten vermischt. Jasmintee wird, wie alle Teesorten in Asien, ungezuckert getrunken. Unbeschadet des süßlichen Aromas

schmeckt Jasmintee bitterfrisch.

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